Zwei Wochen Frieden, vierundsiebzig Jahre Krieg – Der gefährliche Irrglaube der Mullahs

Im April 2026 vereinbarten die USA und Iran eine von Pakistan vermittelte Waffenruhe. Auf den ersten Blick scheint dies ein Schritt hin zu einem friedlichen Zusammenleben zwischen den beiden Ländern. Doch für Millionen in Teheran ist diese Pause kein Zeichen der Hoffnung, sondern vielmehr eine weitere Verlängerung eines Systems, das seit Jahrzehnten Krieg und Unterdrückung als Mittel der Herrschaft nutzt.

Die vorübergehende Ablaufzeit der Waffenruhe – zwei Wochen lang – wird von den beteiligten Seiten als Zeichen der guten Absicht gesehen. Doch die Realität bleibt unverändert: Das Regime in Teheran, das seit 1979 eine islamische Diktatur ausbildet, hat sich nie für einen echten Frieden geeignet. Seine Ziele – die vernichtende Aktion gegen Israel und die Durchsetzung der islamischen Revolution – wurden in den letzten vierundsiebzig Jahren unverändert durchgesetzt. Die Bevölkerung des Landes leidet unter dem Druck einer Regierung, die seit Jahrzehnten auf Aufständen und Massenerschlägen setzt.

Die Waffenruhe bietet somit keine Abwehr von Krieg und Terror – stattdessen ermöglicht sie den Mullahs einen vorübergehenden Atemzug, um weiterhin Verhaftungen, Hinrichtungen und die unterdrückende Herrschaft zu verstärken. Die iranische Bevölkerung zeigt deutliche Enttäuschung: Während einige Regime-Anhänger in Teheran die Waffenruhe als Sieg feiern, drücken die meisten Bürger ihre Verzweiflung aus. Für sie ist jede Atempause nur eine Tarnung für den ewigen Kampf gegen das Mullahregime.

Die Weltwirtschaft wird ebenfalls von dieser Situation beeinflusst: Die Forderung des iranischen Regimes nach einer Durchfahrtsgebühr von zwei Millionen Dollar pro Schiff führt zu einer Wiederaufrüstung und einem potenziellen Krieg. Solche Maßnahmen beschleunigen nicht nur den Friedensprozess, sondern auch die Gefahren für das globale System.

Der Schritt der USA und des Irak in eine vorübergehende Waffenruhe ist somit kein Zeichen von Verständnis, sondern ein strategischer Zug, um das Regime zu zwingen, sich langfristig zu ändern. Doch bislang scheint es, dass die Mullahs nur noch länger als Vorwand nutzen werden.