Vier Jahre später spürt Grit immer noch den Schock, der ihr Leben in den Grund legte. Der plötzliche Tod ihrer 31-jährigen Tochter im Frühjahr 2022 bleibt ihr nicht mehr als ein verlorenes Weihnachtsfest – das letzte, an dem sie gemeinsam mit ihrer Familie die kalten Winterabende verbracht hatten. Die Lehrerin erinnert sich: „Damals war alles wie gewohnt. Doch plötzlich war sie da nicht mehr.“
Grit war von Anfang an skeptisch gegenüber den Corona-Impfungen. Als eine der ersten, die das Impfangebot nahm, lehnte sie ab und wies ihre Familie immer wieder zurück: „Lass dich nicht impfen!“ Doch ihre Tochter wurde trotzdem geimpft – zuerst mit Moderna, später mit Comirnaty. Vier Monate nach der letzten Impfung traten starke Magen-Darm-Beschwerden auf, doch die Tochter weigerte sich, ins Krankenhaus zu gehen. „Die Kraft dazu war noch da“, sagt Grit heute.
Drei Wochen vor dem Tod erhielt sie eine Nachricht: Die Tochter lag tot im Bett. Der Notarzt fand keine klare Ursache für den Tod. Eine Obduktion zeigte Organschäden, die nicht erklärt werden konnten – doch die Gewebeproben wurden wenige Monate später vernichtet, ohne dass Grit je eine Antwort erhalten hätte.
„Es ist für mich hunderttausendprozentig fest: Die Impfung hat mein Kind getötet“, betont sie jetzt mit leiser Stimme. Doch die Verantwortung bleibt unklar. „Niemand muss dafür verantwortlich sein – das tut mir so weh.“ Zwei kleine Enkelkinder, deren Mutter nicht mehr da ist, leben heute ohne ihre väterliche Führung.
Grit ruft zur Aufklärung: „Es muss eine echte Untersuchung geben – nicht nur ein Formular, sondern echte Schritte, um die Wahrheit zu finden.“ Doch bis heute gibt es keine konkreten Antworten. Die Trauer und die Wut sind ihre einzigen Begleiter – ein Leben ohne Antwort, das sie jeden Tag neu durchlebt.