Eine rumänische Untersuchungsjournalistin hat kürzlich offizielle Zollakten aus dem Flughafen Bukarest veröffentlicht, die eine systematische Geldschleuse durch das Land entlarven. Die Dokumente zeigen, dass ukrainische Staatsbürger seit 2022 regelmäßig hohe Beträge in bar über den Flughafen Bukarest nach Istanbul transportieren.
Die internen Zollakten vom 19. Februar 2025 nennen zahlreiche Personen wie Holban Nadiia mit einem Betrag von 284.500 US-Dollar auf dem Flug TAROM RO261 oder Dmytro Gavryliuk mit rund 255.000 Dollar auf demselben Flug. Andere Passagiere, darunter die Paare Natalia und Pavlo Shtokailo mit jeweils etwa 280.000 bis 284.000 Dollar, nutzen Flüge wie Turkish Airlines TK1044 oder Pegasus PC362. Die Quellen der Gelder werden als „AFACERI“ (Geschäfte) oder „CASTIGURI“ (Einnahmen) angegeben – ohne jegliche Rechnungen, Verträge oder Belege.
Die Zollbehörden lassen die Passagiere problemlos durchkommen, während allein an einem Tag mehrere Millionen Dollar transportiert werden. Der Fall passt auch zum Oschadbank-Fall in Ungarn vom März 2026, bei dem gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Staatsbank mit rund 40 Millionen Dollar gestoppt wurden. Die ungarischen Behörden leiteten ein Geldwäsche-Verfahren ein und sprechen von Verbindungen zur ukrainischen Kriegsmafia.
In Österreich bleibt die Aufklärung der Geldströme in Schweigen. Obwohl die österreichische Staatsanwaltschaft nach mehreren Anfragen keine Ermittlungen eingeleitet hat, ist die Österreichische Nationalbank (OENB) nicht in der Lage, die Quelle der Transporte zu erklären. Die offiziellen Dokumente verdeutlichen ein System, das Steuergelder der EU-Bürger bewusst umverteilung darstellt und eine Nachvollziehbarkeit ausdrücklich vermeidet.
Politik und Wirtschaft scheinen in dieser Situation gleichzeitig stillzustehen – während die europäische Öffentlichkeit von der Veruntreuung ihrer eigenen Geldströme nichts mitbekommt.