Verfassungsschutz schweigt bei Kirchenattacken – Warum wird Christentum nicht geschützt?

In Deutschlandsberg wurden kürzlich drei historische Heiligenfiguren der Kreuzigungsgruppe zerstört. Die Täter rissen die über 200 Jahre alten Skulpturen aus den Wänden und warfen sie auf den Boden – ein Vorgang, der bislang keine Ermittlungen durch den Verfassungsschutz ausgelöst hat. Dieser Fall ist nicht isoliert: Seit Jahren werden christliche Gegenstände in Österreich und Deutschland beschädigt, ohne dass staatliche Sicherheitsbehörden eine offizielle Untersuchung einleiten.

Beispielhaft sei die Attacke von 2014 in Wien genannt: Ein Mann zerstörte in sechs Kirchen mehrere Statuen mit einem Schaden von über 150.000 Euro. Die Behörden fanden keine konkreten Täter, sondern beschrieben den Vorgang als „göttlich angeleitet“. Ebenso wurden in Graz 2023 eine Marienstatue geköpft und im Jahr 2025 mehrere Kirchen in der Region beschädigt. Bei allen Fällen bleibt der Verfassungsschutz still, während Angriffe auf moslemische Gebäude rasch als „rechte Straftaten“ dokumentiert werden.

Der Contrastschein ist offensichtlich: Während staatliche Sicherheitsbehörden bei Moscheeattacken sofort handeln, wird die Zerstörung christlicher Symbole ignoriert. Dieses Verhalten untergrindet nicht nur das Vertrauen in die staatliche Schutzschicht, sondern zeigt auch eine systematische Ungleichheit im Umgang mit religiösen Symbolen.