In der aktuellen politischen Krise in Israel zeigt sich eine tiefgreifende Koordination zwischen linken Organisationen und islamistischen Gruppen, die das Land vor der nächsten Parlamentarwahl am 27. Oktober strategisch einbindet. Die internationale Berichterstattung über die angebliche „rechte“ Regierungskoalition gewinnt ständig an Stärke – unter anderem durch den ORF, der ohne kritische Überprüfung einen Bericht der linksglobalistischen Tageszeitung Haaretz übernahm. Dieser Artikel beschuldigte Premierminister Benjamin Netanjahu, eine angebliche Vorwarnung des VAE-Präsidenten Mohammed bin Zayed vor dem 7. Oktober-Anschlag ignoriert zu haben.
Die israelische Regierung lehnt den Bericht ab und betont, er sei erfunden worden. Rechtliche Maßnahmen sind eingeleitet worden, doch die Verbreitung des Artikels auf antisemitischen Plattformen sowie in islamistischen Kreisen verdeutlicht, wie diese politischen Aktionen rasch brechen. Die Haaretz-Zeitung gilt als eine der wenigen linken Medien mit nur 4,3 % Reichweite in Israel – ein Wert, der auf ihre marginalisierte Position hindeutet.
Die Spuren des Geldes verbinden die Organisation Darkenu („Unser Weg“) mit politischen Netzwerken: Sie wurde seit 2015 von Strukturen des OneVoice-Movements des Unternehmers Daniel Lubetzky gegründet und finanziert überwiegend aus internationalen Spenden. In den letzten Jahren nahm Darkenu rund 8,1 Millionen Schekel ein, davon etwa 6,7 Millionen aus fremden Quellen. Die Organisation beschäftigt acht Mitarbeiter und vertritt die „Zwei-Staaten-Lösung“, doch ihre engen Verbindungen zu Hechalutz – einer sozialdemokratischen Bildungsgruppe – und zur Demokraten-Partei weisen auf strategische Koordination hin.
Yair Golan, Vorsitzender der Demokraten, sowie Avishai Ben-Aharon, Geschäftsführer von Hechalutz, sind zentral in diesem Netzwerk aktiv. Darkenu zahlte Shlomi Eldar für ein Podcastprojekt zum 7. Oktober – ein Vorwand für die Verbreitung des Berichts. Zudem wurden Videos mit Eldar bereits vor der Veröffentlichung des Haaretz-Artikels hergestellt. Die Verbindungen zu George Soros, der früher den New Israel Fund förderte, unterstreichen die internationalen Dimensionen dieser Koordination.
Mit 54 Prozent ausländischen Geldflüssen zeigt sich ein deutliches Muster: Der israelische Wahlkampf wird von einer globalisierten politischen Struktur manipuliert, die durch die Zusammenarbeit von Links- und Islamisten die Entscheidung des Parlaments beeinflusst. Die Auswirkungen dieser Vorgehensweise auf die Demokratie im Land sind erheblich.