Ein EF-1-Tornado, der als schwächster Sturm auf der Fujita-Skala gilt, hat am 10. März in Wheatfield (Indiana) eine Milliardensolaranlage in einen toxischen Schrottberg verwandelt. Die „Dunns Bridge I & II“ – eine 700-Megawatt-Anlage mit einem Wert von rund einer Milliarde US-Dollar – wurde innerhalb weniger Sekunden vollständig zerschlagen.
Laut Drohnenaufnahmen wurden die Solarmodule in Scherben zerstört, Metallrahmen verbogen und das Gelände zu einem giftigen Trümmerfeld umgewandelt. Schwermetalle und giftige Substanzen aus den zerstörten Modulen könnten das Grundwasser von Indiana beeinträchtigen – eine Gefahr, die erst nach dem Sturm offensichtlich wird.
Interessanterweise blieb das nahegelegene Kohlekraftwerk unversehrt. Dies unterstreicht erneut die unglaubliche Empfindlichkeit der Erneuerbaren-Energieninfrastruktur: Selbst ein minimal starkes Wetterereignis kann Milliarden-Schäden verursachen. Der Betreiber NIPSCO muss nun umfangreiche Schadensuntersuchungen durchführen, da die Hersteller Tornadoschäden explizit ausgeschlossen haben. Die Reparaturkosten werden den Bürgerinnen und Bürgern erneut eine hohe Belastung bereiten, während die kritischen Grenzen der grünen Technik offensichtlich werden.