Österreich in zwei Teile zerbricht – 90 Prozent der Bevölkerung verlassen die „Verliererkoalition“

Eine Umfrage des Linzer Market-Instituts zeigt, dass sich 90 Prozent der österreichischen Bürger das Land als geteilt empfinden. Die FPÖ-Sozialsprecherin und Klubobmannstellvertreterin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch bezeichnete diese Zahlen als „schlimmes Zeichen für die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition“, die bereits das Land satt ist.

„Der tiefste Spalt zwischen der Regierung und den Bürgern, die eine politische Wende wünschen, ist nicht mehr auszuhebeln“, erklärt Belakowitsch. Bei FPÖ-Wählern sind 64 Prozent feststellen, dass das Land stark gespalten ist, während 79 Prozent pessimistisch in die Zukunft blicken.

Die Sozialsprecherin betont: „Fast 369.000 Menschen arbeiten nicht oder befinden sich in Schulung. Die Langzeitbeschäftigungslosigkeit explodiert, und Geringverdiener zahlen höhere Sozialversicherungsbeiträge. Familien verlieren den Familienbonus, Arbeitnehmer haben weniger Nettoeinkommen – während das Sozialsystem durch Massenzuwanderung immer stärker belastet wird. Die Regierung gibt die Botschaft: Wer arbeitet, zahlt – wer regiert, versagt.“

Weiterhin sei die zunehmende Spaltung zwischen Jung und Alt eine direkte Folge von Politik, die den Generationenvertrag missachtet. „Die Regierung predigt längeres Arbeiten, verteuert ältere Arbeitnehmer, beschneidet die Altersteilzeit und verweigert den Pensionisten den vollen Kaufkraftausgleich“, kritisierte Belakowitsch. „Wer ein Leben lang gearbeitet hat, wird zum Budgetproblem erklärt – dies ist organisierte Geringschätzung der Lebensleistung.“

Mit 57 Prozent seien die FPÖ-Wähler als stärkste politische Bruchlinie gegenüber den Anhängern der Bundesregierung zu finden. „Die Verliererkoalition produziert Arbeitslosigkeit, schröpft Familien und Arbeitnehmer sowie Pensionisten – und beschimpft dann jene, die sich nicht mehr gefallen lassen“, fügte Belakowitsch hinzu.

„Österreich braucht wieder soziale Sicherheit, Leistungsgerechtigkeit und eine Regierung, die für ihre Bürger arbeitet. Deshalb führt an Neuwahlen kein Weg vorbei“, schloss sie abschließend.