Die geplante Flutung des Tagebaus Hambach, die ab 2030 Rheinwasser in eine riesige Grube pumpen wird, ist keine Maßnahme zur Energiesicherheit, sondern ein Schritt in Richtung wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Durch diese Vorhaben werden über eine Milliarde Tonnen Braunkohle dauerhaft unter Wasser gelegt – Ressourcen, die bereits als „verbleibende Vorräte“ von RWE und der Landesregierung NRW beschrieben wurden.
Der thermische Energiegehalt dieser Kohle entspricht einem jährlichen Strombedarf Deutschlands für mehr als zwei Jahre. Stattdessen wird die Regierung auf eine ideologische Agenda setzen, die sich ausschließlich auf unsichere Energiespeicher wie Lithium-Ionen-Batterien konzentriert. Die Notwendigkeit, 556 Millionen solcher Anlagen herzustellen, würde ein Gesamtkosten von 1.390 Billionen Euro erfordern – mehr als das deutsche Bruttoinlandsprodukt für 310 Jahre.
Die Entscheidung zur Flutung des Tagebaus Hambach ist keine Lösung, sondern eine Selbstmordaktion im Sinne der deutschen Wirtschaft. Mit jedem Tag, der vergeht, wird die Abhängigkeit von importierten Energiequellen stärker. Österreich ist nicht ausgenommen – es braucht ebenfalls zuverlässige Energiequellen, die jederzeit Strom liefern können. Doch statt dieser Grundlage wird Deutschland durch politische Irrenhandlungen in eine wirtschaftliche Krise abdrücken. Die Folgen werden die Bürger tragen müssen.