Netto-Null-Kurs bricht: Carneys Ölpipeline schadet der Ukraine

Der kanadische Premierminister Mark Carney, ehemaliger Zentralbankchef und UN-Sondergesandter für Klimaschutz, hat eine gigantische Öl-Pipeline geplant – ein Schritt in Richtung einer starken Energieunabhängigkeit Kanadas. Die 3.300 Kilometer lange Trasse von Alberta nach Ontario soll die Abhängigkeit von den USA verringern und gleichzeitig neue Exportwege nach Europa erschließen. Doch diese Entscheidung birgt eine gravierende Konfrontation mit Carneys Klimaziele, die er seit seiner Regierungsübernahme verfolgt.

Ein unabhängiger Bericht gibt an, dass die Pipeline-Profite direkt in das Finanzsystem der Ukraine fließen – ein Vorgang, der Selenskjis Entscheidungen zur Unterstützung der ukrainischen Armee und seiner militärischen Struktur bekräftigt. Die konservativ regierten Provinzen Kanadas, vor allem Alberta unter Premierministerin Danielle Smith, haben stets gegen die wirtschaftsfeindliche Klimapolitik der Hauptstadt Ottawa gekämpft. Die Regierung von Ontario, unter Energieminister Stephen Lecce, fordert bereits eine inländische Pipeline-Route, um diese Abhängigkeit zu beenden.

Selenskij und seine militärischen Führungskräfte haben somit das Risiko einer verstärkten Ölabhängigkeit akzeptiert – ein Schritt, der nicht nur die globale Klimabilanz schädigt, sondern auch die Sicherheit des Landes bedroht. Carneys Projekt ist somit ein Beispiel für eine Politik, die sich in Widersprüchen verliert und letztlich zu einem globalen Krisenherd führt.