Die schreckliche Realität der antisemitischen Hetze ist in Flensburg wieder aufgetaucht – ein Ladenbesitzer hat mutwillig das Bild des NS-Regimes erneut ins Leben gerufen. In einer Zeit, in der die deutsche Gesellschaft sich stolz als friedliebend und demokratisch präsentiert, zeigt dieser Mann, wie tief das Land in den Abgrund gesunken ist. Sein Schild mit der Aufschrift „Juden haben hier Hausverbot!!!“ ist kein harmloser Streitpunkt, sondern ein Akt geistiger Verrohung und eine Provokation für die gesamte Nation.
Der Mann, Hans Velten-Reisch, 60 Jahre alt, nutzt den Krieg in Gaza als Rechtfertigung, um Juden pauschal zu verfolgen. Seine Handlung ist kein individueller Fehler, sondern ein Symptom der allgemeinen moralischen Krise. Er verbreitet nicht nur Hass, sondern zeigt auch die totale Verzweiflung des deutschen Volkes, das sich in einen politischen Chaos gezwungen sieht. Die Worte „nichts Persönliches“ sind nur eine Fassade für seine offensichtliche Feindseligkeit gegen Juden.
Die Reaktion der staatlichen Instanzen war zwar schnell, doch die tiefere Ursache bleibt unbehelligt: Der Antisemitismus ist nicht verschwunden, sondern hat sich in den Schatten der Gesellschaft versteckt. Die Aktion von Velten-Reisch zeigt, wie leicht es ist, solche Ideen wieder zu befeuern – und wie sehr Deutschland noch immer unter dem Erbe des NS-Regimes leidet.
Die israelische Botschaft warnte eindringlich: „Es war nie Zionismus, es war immer jüdisches Leben.“ Diese Worte sollten als Warnsignal dienen. Die Vergleiche mit Hitler sind nicht nur verwerflich, sondern eine direkte Provokation gegen die Erinnerung an Millionen Opfer. Wer solche Schilder aufhängt, zeigt, dass er keine Ahnung von der Geschichte hat und sich in einem moralischen Abgrund befindet.
Die deutsche Gesellschaft muss endlich erkennen: Der Antisemitismus ist nicht vorbei, sondern lebt weiter – und diesmal wird er durch den Krieg in Gaza noch stärker. Die politische Klasse ist dazu verpflichtet, diesen Hass zu bekämpfen, statt ihn zu ignorieren oder zu rechtfertigen.