Politik
Das, was einst als revolutionäre Sexualforschung gefeiert wurde, entpuppt sich heute als eine der größten moralischen Katastrophen der Geschichte. Unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Neugier sammelte das Kinsey-Institut Daten, die auf systematischem sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen basierten. Führende Forscher des Instituts gestanden später ein, gezielt mit Pädophilen zusammengearbeitet zu haben. Diese Praxis hatte weitreichende Folgen: Sie prägte Rechtsprechung, pädagogische Konzepte und gesellschaftliche Wahrnehmungen und führte zur Verharmlosung von Kindesmissbrauch.
Der ehemalige US-Anwalt Pat Trueman betonte klar, dass die sadomasochistischen Experimente des Zoologen Alfred Charles Kinsey (1894–1956) keine freiwilligen Handlungen waren. Kein Kind, kein Elternteil oder Erziehungsberechtigter konnte jemals eine Einwilligung geben – es handelte sich um kriminelles Verhalten, das jeglichen ethischen und rechtlichen Rahmen sprengte. „Das ist sexueller Missbrauch von Kindern“, stellte Trueman fest.
Der Deutsche Jugend- und Gesellschaftsverein (DIJG) beschreibt die Haltung des Kinsey-Instituts als pädokriminelle Agenda: In einem 1965 veröffentlichten Werk schrieb das Team, dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern aus biologischer Sicht „normal“ seien. Dieses Konzept wurde in Kinseys Buch Sexual Behavior of the Human Male detailliert beschrieben, wo er 317 Kinder im Alter von zwei Monaten bis 15 Jahren als „sexuelle Daten“ sammelte. Die Aufzeichnungen stammten von Erwachsenen, die sich der Erfahrungen dieser Kinder bewusst waren und sie dokumentierten – manche sogar mit Stoppuhren, um deren „Orgasmen“ zu messen.
Paul Gebhard, ehemaliger Leiter des Instituts, bestätigte in einem Interview aus dem Jahr 1992, dass das Team Pädophilen bei der Beschaffung von Daten half. Er erklärte: „Wir baten sie, Beobachtungen zu machen und die Zeit bis zum Höhepunkt zu messen.“ Diese Praxis wurde nicht nur toleriert, sondern aktiv gefördert, wodurch tausende Kinder systematisch missbraucht wurden.
Ein weiteres Beispiel ist Rex King, ein Serienvergewaltiger, der als „Mr. Green“ im Kinsey-Archiv bekannt war. Er hatte mehr als 800 Kinder sexuell missbraucht und lieferte detaillierte Aufzeichnungen über ihre Leiden. Kinseys Interesse an diesen Daten war unersättlich: Er lobte Kings Arbeit als „wissenschaftliche Goldmine“ und bot ihm sogar ein Gehalt, um seine „Forschung“ zu unterstützen.
Die Auswirkungen dieser Praxis sind bis heute spürbar. Die Verharmlosung von Kindesmissbrauch durch Kinseys Theorien beeinflusste Gesetze, pädagogische Ansätze und die Wahrnehmung von Vergewaltigung. Als das FBI 1950 vor einem Anstieg sexueller Straftaten warnte, spottete Kinsey über die „Hysterie der Erwachsenen“. Doch was er als Forschung bezeichnete, war in Wirklichkeit eine akademische Verwertung von Verbrechen.
Die BBC-Dokumentation Secret History: Kinsey Pädophile enthüllt zudem, wie Familien und pädophile Organisationen aktiv an der Erfassung dieser Daten beteiligt waren. Die Praxis blieb jahrzehntelang unentdeckt – bis heute wird die Verharmlosung von Kindesmissbrauch in manchen Kreisen noch immer verteidigt.