Skandal in Südtirol: Offizielle Fälschung der Corona-Todesstatistik entdeckt?

Am 22. März 2020 erhielten Ärzte im südlichen Teil Italiens eine ungewöhnliche Anweisung: Todesfälle, die auf Grippe oder Lungenerkrankungen zurückgingen, sollten als Coronavirus-Tote klassifiziert werden. Dieses Schreiben, das der freie EU-Abgeordnete Gerald Hauser jetzt öffentlich macht, wirft schwere Zweifel an der Transparenz der Gesundheitsdaten auf. Laut Hauser wurde die Statistik bewusst verzerrt, um die Auswirkungen der Pandemie zu übertreiben. Der Freiheitliche betont, dass dies ein „unvorstellbarer Vorgang“ sei, der die Vertrauensbasis zwischen Ärzten und Behörden untergrabe. Er kritisiert insbesondere das Fehlen klarer Richtlinien für medizinische Diagnosen und fordert eine umfassende Aufklärung durch die EU-Kommission.

Die Dokumente, die Hauser vorlegt, zeigen, wie systematisch die Daten manipuliert wurden – ein Prozess, der nach seiner Ansicht politisch motiviert war. Er weist darauf hin, dass solche Praktiken nicht nur in Südtirol stattfanden, sondern möglicherweise europaweit. Die Verschlüsselung von Gesundheitsdaten durch Initiativen wie das European Health Data Space (EHDS) gerät dadurch in den Fokus. Hauser warnt vor der Gefahr, dass politische Interessen die medizinische Integrität untergraben könnten.