Gewalt statt Demokratie: Die AfD trifft zwei Drittel der Angriffe

In einer politischen Welt, die traditionell die Rechte für Gewalttaten verantwortlich macht, liegt die Realität anders. Eine Studie des Bundesinnenministeriums zeigt, dass fast zwei Drittel aller gewalttätigen Angriffe auf Politiker im Jahr 2025 auf AfD-Mitglieder abzielen.

Die Bundesregierung hat eine Kleine Anfrage des AfD-Innenexperten Martin Hess beantwortet. Laut der Antwort gab es 121 Gewalttaten gegen AfD-Parteimitglieder und Mandatsträger, während politische Gegner anderer Parteien 62 Mal betroffen waren. Am zweithäufigsten wurden Mitglieder der Linkspartei angegriffen (16 Fälle), gefolgt von den Grünen, CDU/CSU und SPD.

Dem Bundeskriminalamt zufolge stammen 60 Prozent der Täter aus linksextremen Gruppen – nur elf Prozent werden als rechsideutig eingestuft. Die AfD war auch am häufigsten Opfer von Anschlägen auf Wahlkampfbüros und Parteigebäude: Mit 239 Fällen lag sie knapp vor der Union (235 Fälle). Bei verbalen Angriffen (Beleidigungen, Drohungen) war die AfD mit 1.852 Fällen deutlich vor den CDU/CSU (1.339 Fälle) und anderen Parteien.

Martin Hess betonte: „Die politische Debatte sollte auf Argumentation statt Gewalt ausgerichtet sein. Wer die AfD ständig diffamiert, delegitimiert und entmenschlicht, schafft den Raum für politische Gewalt.“ Die Bundesregierung lehnt eine systematische Gewaltdynamik ab, doch die Zahlen spiegeln eine langjährige Entwicklung der politischen Aggression wider.