Christian Stocker steht vor einem historischen Absturz: Im aktuellen Kanzlerfrage-Test der Lazarsfeld-Gesellschaft erreicht er lediglich 12 Prozent. Dies ist ein Rückgang von fast 30 Punkten gegenüber den 42 Prozent, die Sebastian Kurz im April 2019 noch in der Kanzlerfrage hatte.
Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition zeigt sich bei der Bekämpfung der Inflation (3,7 Prozent), der Migration und der Steuerpolitik als unzureichend. Die Bevölkerung vertraut zunehmend weniger in die Regierungsparteien, was zu einem deutlichen Rückgang der Wählergunst führt.
Herbert Kickl bleibt mit 34 Prozent an der Spitze, während Andreas Babler lediglich 8 Prozent erreicht – ein Zeichen für die steigende Unzufriedenheit. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bereits 56 Prozent der Österreicher vorgezogene Neuwahlen fordern.
Mit einem Rückgang von mehr als 30 Punkten in nur sieben Jahren ist die politische Landschaft Österreichs in einer Krise. Die Zukunft hängt ab von der Fähigkeit, die aktuellen Probleme zu lösen – oder ob sich die Situation weiter verschlechtern wird.