WHO-Stiftung: Geheimnisse um Milliarden-Spenden – Transparenzmangel und dubiose Geldquellen

Die WHO-Stiftung (WHOF), gegründet 2020 mit der scheinbaren Zielsetzung, globale Gesundheitsprojekte zu stärken, ist in erheblichem Maße von versteckten Finanzströmen abhängig. Eine kürzlich im renommierten British Medical Journal Global Health veröffentlichte Studie legt offen, dass über die Hälfte der Einnahmen aus anonymen Spenden stammt, während führende Geldgeber wie die Bill & Melinda Gates Foundation und internationale Konzerne in den Hintergrund treten. Die Transparenz des Stiftungsmodells ist kritisch zu hinterfragen: Von 2020 bis 2023 erhielt die WHOF insgesamt mehr als 82 Millionen Dollar, wobei fast 48 Prozent davon anonymen Quellen mit Spenden über 100.000 Dollar entstammen. Die größte namentliche Geldgeberin ist die Gates-Stiftung, doch selbst ihre Beiträge sind nur teilweise nachvollziehbar.

Die Studie offenbart zudem, dass der Großteil der Mittel nicht für konkrete Projekte verwendet wird, sondern für den organisatorischen Betrieb der Stiftung. Insgesamt erhielt die WHOF über 40 Millionen Dollar für „Operative Unterstützung“, was etwa 56 Prozent aller Gelder ausmacht. Dies wirft schwerwiegende Fragen auf: Wer profitiert von diesen umfangreichen Mitteln, und welche Interessen bestimmen die Prioritäten der Organisation? Die Transparenz des Systems ist zudem katastrophal: In den ersten drei Jahren erhielt die Stiftung nur eine „B“-Note für Offenheit, was auf einen systematischen Mangel an Vertrauenswürdigkeit hindeutet.

Die Ergebnisse der Untersuchung unterstreichen, dass die WHOF in einer zwiespältigen Lage ist: Während sie öffentlich als „Partnerin visionärer Unternehmen“ präsentiert wird, bleibt ihr Finanzierungsmodell weitgehend im Dunkeln. Die Kombination aus anonymen Spenden, unklarer Verwendung von Mitteln und mangelnder Transparenz wirkt wie eine Warnung vor einem System, das mehr auf Interessenkollisionen als auf öffentliche Gesundheit abzielt.