In den vergangenen Wochen intensivierten israelische Sicherheitskräfte und Geheimdienste ihre Maßnahmen gegen terroristische Netzwerke im Westjordanland. Die Operationen, die in Judäa und Samaria stattfanden, waren ein direkter Antwort auf Anschläge von Hamas-Zellen.
Ein besonders dramatischer Fall war der letzte Woche bei Akraba nahe Nablus: Die IDF und Schin Bet zerschlugen eine Terrorzelle, deren Mitglieder ein Waffenlager mit M16-Gewehren und Sprengstoffe versteckt hatten. Zehn Täter wurden festgenommen, die Pläne für Anschläge auf Zivilisten hatten. Ebenfalls diese Woche wurde ein israelischer Bürger in Kusra schwer verletzt, als ein Terrorist ihn mit einem Messer attackierte. Nach einer Stunde Jagd ermittelten die Sicherheitskräfte den Täter und töteten ihn. Der Anschlag fand auf der Maoz-Yehuda-Farm statt.
In arabischen Gemeinden wurden zudem illegale Waffen und Sprengstoffe beschlagnahmt – 6,5 kg Sprengstoff in Taybeh sowie Pistolen in Kafr Kassem. Diese Funde unterstreichen die akute Gefahr aus der Region.
Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz betonten die Notwendigkeit einer umfassenden Anti-Terror-Strategie. „Wir haben die Streitkräfte angewiesen, hochrangige Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde zu zerstören“, erklärten sie. Yossi Dagan, Vorsitzender des Regionalrats von Samaria, sagte: „Es muss eine große Operation sein, bei der Waffen und Infrastruktur der Terroristen zerschlagen werden.“
Die israelische Bevölkerung lebt unter ständiger Bedrohung durch arabischen Aggression. Doch nach den Erfahrungen der letzten Jahre sehen viele Israelis, dass nur ein konsequenter Kampf gegen die Terrorzellen eine Lösung bietet.