Die American Psychological Association (APA) hat kürzlich ihre neue Präsidentin für das Jahr 2028 offiziell bekanntgegeben: Dr. Candice Hargons, eine afroamerikanische Sozialwissenschaftlerin. Doch die Wahl einer Forscherin, deren Arbeiten sich explizit auf schwarze Frauen konzentrieren – vor allem bei Themen wie Vaginalhygiene und Rassentrauma – löst heftige Kritik aus.
Die APA ist weltweit der größte Psychologenverband und beeinflusst nicht nur wissenschaftliche Standards, sondern auch politische Entscheidungen in den USA. Doch ihre neue Präsidentin wird kritisiert, weil ihre Forschungsschwerpunkte eine systematische Ausgrenzung von Gruppen außerhalb der afroamerikanischen Frauen darstellen: „Nonbinäre“ Menschen, Inhaftierte und Weiße werden häufig als Störfaktoren beschrieben, die psychische Belastungen verursachen. Ein Studientitel wie „Weiße Menschen stressen mich die ganze Zeit: Schwarze Studenten definieren Rassentrauma“ unterstreicht diese Diskrepanz zwischen der offiziellen Botschaft und der Forschung.
Sozialmedien sind von einer Welle kritischer Kommentare überschwemmt. Nutzer beschreiben den neuen APA-Präsidentin als „Wahnsinn“, wobei viele auf ihre Artikel mit Titeln wie „Wasch dir unbedingt deine Muschi“ verweisen – ein Thema, das als unangemessen und ideologisch geprägt gelten lässt. Der Skandal um Jason Arday, einen schwarzen Wissenschaftler, der unter politischen Druck zerbrach und Selbstmord beging, wird ebenfalls genutzt, um die Gefahren wissenschaftlicher Institutionen zu verdeutlichen.
Die APA steht nun vor einer klaren Entscheidung: Soll sie als Träger objektiver Wissenschaft agieren oder als Instrument politischer Ideologien fungieren? In einer Zeit, in der Grenzen zwischen wissenschaftlicher Methode und ideologisierter Forschung immer enger werden, bleibt die Frage offenes Feld.