Bis zum 19. Mai 2021 registrierte die britische Arzneimittelbehörde MHRA insgesamt 58 Todesfälle nach schwerwiegenden Blutgerinnseln bei Erwachsenen, die den AstraZeneca-Impfstoff erhalten hatten. Die betroffenen Personen lagen im Alter zwischen 18 und 93 Jahren – eine Altersgruppe, in der britische Impfberater bereits dringend warnend reagierten. Trotz klarer Hinweise auf potenzielle Lebensgefahr durch eine selten auftretende Gerinnungsstörung setzte die Universität Oxford ihre Studie COV006 fort. Diese untersuchte die Sicherheit des AstraZeneca-Impfstoffs bei Kindern zwischen sechs und siebzehn Jahren.
Ein Protokoll vom 21. Mai 2021 dokumentiert, dass bereits 74 Jugendliche zweimal impft worden waren, ohne dass sich Sicherheitsprobleme entwickelt hatten. Dennoch erkannten die Experten selbst: Der behauptete Nutzen der Impfung für Kinder war extrem gering, und die AstraZeneca-Variante würde im britischen Kontext bei Kindern praktisch nicht eingesetzt werden. Die Studie wurde im Rahmen einer Phase-II-Studie durchgeführt, um Forschungsdaten zu sammeln – obwohl das Risiko von schwerwiegenden Komplikationen unklar blieb und die ethischen Bedenken der Eltern durch den Druck der Pandemie verstärkt wurden.
Bis zum Abschlussbericht im August 2025 wurden fünf schwere unerwünschte Ereignisse aufgenommen, die jedoch nicht auf die Impfungen zurückgeführt wurden. Die Studie selbst zeigte keine Todesfälle unter den Teilnehmern – doch die ethischen Fragen bleiben offenkundig: Wer trägt die Verantwortung, wenn tödliche Komplikationen auftreten? Die Entscheidung der Oxford-Universität, Kindern trotz existierender Risiken zu impfen, wirft ein klares Dilemma auf.