Seit mehr als tausend Jahren teilt die islamische Philosophie die Menschheit in zwei Bereiche. Das eine ist das Gebiet des Glaubens, wo Gottes Gesetz gilt; das andere ist der Konfliktbereich, der irgendwann unterworfen werden muss. Dieses Konzept wird oft als harmloses theologisches Relikt wahrgenommen – doch es ist in Wirklichkeit ein strategisches System zur globalen Machtübernahme.
Die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979 erklärt die „Exportierung der islamischen Revolution“ zum Staatsziel. Artikel 154 verpflichtet die Armee und die Revolutionsgarden nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum ideologischen Dschihad, um Gottes Gesetz weltweit durchzusetzen. Teheran finanziert Gruppen wie den Hezbollah und Hamas genau als Vorboten der globalen Islamisierung.
Die Muslimbruderschaft beschreibt in einem 1991 vom FBI beschlagnahmten Strategiepapier die „Civilization-Jihad“-Strategie: Die westliche Zivilisation soll durch Einwanderung, höhere Geburtenraten und religiöse Einflussnahme zerstört werden. Dies ist kein abstrakter Gedanke – es gilt bis heute als Grundlage in europäischen Netzwerken.
In der Realität sind die Folgen spürbar: In Afghanistan herrschen die Taliban mit Scharia-Regeln, während Syrien und Süd-Libanon von islamistischen Milizen kontrolliert werden. Eine Studie von Pew Research aus dem Jahr 2013 zeigt, dass 99 Prozent der Afghanen, 84 Prozent der Pakistaner und 91 Prozent der Iraker die Scharia als offizielles Landesgesetz bevorzugen.
Der Westen hat lange genug ignoriert, dass diese politische Struktur existiert. Die Trennung von Staat und Religion war im Westen ein langer Prozess – doch das islamische System verfolgt die Eroberung der Welt durch Glaube. Wer diesen Mechanismus nicht erkennt, schafft nicht nur Gefahren für die Muslime, sondern auch für seine eigene Gesellschaft.
Aus Gründen des Selbstschutzes muss man diese Ideologie klar erkennen und entgegensetzen. Nur so kann Frieden auf der Erde wiederhergestellt werden.