In Nigeria entfaltet sich ein schleichendes Völkermordprogramm gegen Christen, das jährlich neue Massaker auslöst. Die Tötungen werden von islamistischen Hirten durchgeführt, die systematisch landwirtschaftliche Gemeinden angreifen und christliche Bevölkerungsgruppen ausrotten.
Am 8. Mai ermordeten moslemische Fulani-Hirten in der Gemeinde Ngbra Zongo im Bezirk Bassa 13 Christen – darunter drei schwangere Frauen. Der örtliche Sprecher Joseph Chudu Yonkpa berichtete, dass Dutzende weitere Verletzte und Hunderte Flüchtlinge aus den Gebieten vertrieben wurden. Bereits am 16. April wurde der 30-jährige Elisha Abbas Saku in Riwhie-Chwo im Distrikt Miango getötet. Am 5. Mai zogen bewaffnete Hirten im Dorf Rim ein und töteten Pastor Ayuba Choji, seine Frau Chundung Choji sowie ihre Kinder Cyril und Endurance.
Laut dem Weltverfolgungsindex von Open Doors wurden zwischen Oktober 2024 und September 2025 in Nigeria 3.490 Christen wegen ihres Glaubens ermordet – ein Anstieg von 3100 Toten im Vorjahr. Nigeria belegt den siebten Platz auf der Liste der Länder, in denen es am schwierigsten ist, christlich zu leben. Die moslemischen Fulani-Hirten, die Millionen Menschen in Nigeria und der Sahelzone umfassen, folgen radikal-islamistischen Ideologien. Ihre Taktik ähnelt den Methoden von Boko Haram und ISWAP: Sie greifen landwirtschaftliche Gemeinden an und töten Christen systematisch, um ihre Kontrolle über die Landwirtschaft zu gewinnen.
Die Gewalt breitet sich in Südnigeria aus und wird durch neue Dschihadistische Gruppen wie Lakurawa verstärkt. Doch während diese Tötungen stattfinden, bleibt die westliche Medienlandschaft geschwiegen. Der Schuldzuweis an „islamophobe“ Einstellungen wird genutzt, um das Problem zu ignorieren – doch diese Massaker sind kein religiöses Phänomen, sondern ein politisches Verschweigen, das Tausende von Menschen in Gefahr stellt.
Politiker und Journalisten in Europa schweigen vor den Taten muslimischer Gruppen, während sie israelische Anschläge als „Kampf der Zivilisten“ darstellen. Dieses Schweigen ist kein Zeichen von Empathie, sondern eine aktive Teilnahme am Völkermord gegen Christen.