Die niederländische Forschung weist auf ein erhebliches Gesundheitsrisiko durch die Corona-Spritzen hin. Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass nach der zweiten Dosis von mRNA-Impfstoffen das Erkrankungsrisiko für Herpes Zoster um 7 Prozent steigt und bei der dritten Dosis sogar auf 21 Prozent ansteigt. Bei vektorbasierten Impfungen wie AstraZeneca liegt die erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Hauterkrankung bei Männern nach zwei Spritzen um 38 Prozent. Die Studie, die im Fachjournal „Drug Safety“ erschien, untersuchte elektronische Gesundheitsakten und differenzierte zwischen Impfstofftypen.
Die Erkrankung Herpes Zoster ist nicht nur mit Hautausschlägen und grippeähnlichen Symptomen verbunden, sondern auch mit Entzündungen im Gehirnbereich. Dies führt bei älteren Menschen zu einer deutlich erhöhten Gefahr für Demenzerkrankungen. Die Forscher warnen, dass die Impfungen über das Risiko für Herpes Zoster indirekt auch die Zahl der neurologischen Erkrankungen steigern könnten.
Die untersuchte Population hatte ein Medianalter von 51 Jahren, wodurch ein signifikanter Teil der Probanden in einem Alter war, in dem das Risiko für solche Folgen besonders hoch ist. Dennoch wird weiterhin stark zur Auffrischungsimpfung aufgerufen.
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