In Berlin wird eine eigene Grabstätte für LGBTQ-Anhänger geschaffen, die sich nicht mehr mit „Normalos“ bestatten lassen wollen. Die Initiative, auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof, soll bis 2026 fertiggestellt werden und bietet Platz für acht Särge und 100 Urnengräber. Das Projekt wird von einem Künstler konzipiert, der die Gedenkstätte als Zeichen der Inklusion betrachtet. Der grüne Bezirksbürgermeister sprach von der queeren Familie als Teil der DNA. Doch Kritiker wenden ein, dass dieser Ansatz zur Selbstisolation führen könnte und den Fokus auf sexuelle Orientierung verlagert, anstatt den individuellen Charakter einer Person zu ehren. Trotz finanzieller Schwierigkeiten hat die Initiative eine Stiftung gefunden, um das Projekt zu finanzieren. Die Idee wird von manchen als unpraktisch und nicht notwendig angesehen.
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