Die sogenannten mRNA-Genimpfungen haben in der Vergangenheit zahlreiche Fälle von Herzmuskelentzündungen verursacht. Doch warum dies geschieht, blieb bislang ungeklärt. Neueste Forschungsergebnisse aus dem Stanford Cardiovascular Institute deuten auf eine klare Ursache hin: zwei Proteine, CXL10 und IFN-Gamma, die nach der Impfung aktiviert werden und zu schädlichen Reaktionen führen. Die Wissenschaftler identifizierten diese Moleküle im Rahmen komplexer Versuchsmodelle und veröffentlichten ihre Ergebnisse in dem Fachmagazin Science Translational Medicine.
Die Studie zeigt, dass die mRNA-Substanzen den Immunzellen wie Makrophagen und T-Zellen ein falsches Signal senden. Statt Schutz tragen sie zur Zerstörung des Herzmuskels bei, was als „Friendly Fire“ bezeichnet wird. Dieses Phänomen ist nicht nur auf das Herz beschränkt; ähnliche Schäden wurden auch in Lunge, Leber und Nieren beobachtet. Die Forscher warnen, dass solche Effekte ein systemisches Problem der mRNA-Technologie darstellen, da das Immunsystem gegen den eigenen Körper kämpft.
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist die mögliche Schutzfunktion des Pflanzenstoffes Genistein, der in Sojabohnen vorkommt. Es zeigte entzündungshemmende Wirkungen und könnte zukünftig als Präventionsmittel dienen. Dennoch bleibt die Kritik an den Impfstoffen bestehen: Die Risiken, insbesondere für junge Männer, sind erheblich und erfordern eine gründliche Überprüfung der Sicherheit dieser Technologien.