Kinderbande mit 200 Straftaten terrorisiert Leipzig – Der Staat bleibt untätig

Seit dem Herbst letzten Jahres verüben eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen in den Stadtteilen Leipzig (Sachsen) ein schreckliches Unwesen. Mit über 200 Straftaten, die sich von Raubüberfällen bis zu schweren Körperverletzungen erstrecken, hat die Bande ihre Opfer bereits aus mehreren Schulen und Geschäften in Grünau sowie Leipzig-West ausgewählt. Die Tätigkeiten der Gruppe konzentrieren sich vor allem im Umfeld des Allee-Centers, Paunsdorf Centers, der Höfe am Brühl sowie um Schulgebäude wie die Montessori-Schule in Grünau.

Die Führung der Bande wird von zwei zwölfjährigen Zwillingen übernommen, deren Familie aus dem Sudan eingewandert ist. Die Jungen haben doppelte Staatsbürgerschaft und wurden in Leipzig geboren. Ihre Mutter ist alleinerziehend und spricht nur rudimentär Deutsch. Beide Kinder sind der Schule suspendiert – eine Tatsache, die ihnen ermöglicht, ihre kriminellen Aktivitäten zu verstecken.

Geschäftsleute im Allee-Center berichten von täglichen Angriffen: Ältere Menschen werden auf Rolltreppe gestoßen, Kunden beleidigt und sogar erbeutete Gegenstände wie Fahrräder oder Roller entwendet. Schüler werden während des Schulwegs bedroht oder überfallen – in mehreren Fällen wurden junge Opfer schwer verletzt. Die Eltern haben Briefe an die Schule geschrieben, aber die Polizei Leipzig hat bislang nur drei ältere Bandenmitglieder (ab 14) in U-Haft gesetzt.

Die Kern-Täter sind unter dem Strafalter und stehen somit vor keiner Verfolgung. Dieser Zustand offenbart ein System, das Täter schützt und Opfer im Stich lässt. Solange Kinder unter 14 Jahren von der Justiz unstrafbar bleiben können, ist die Sicherheit der Bevölkerung in Leipzig auf eine kritische Ebene gesunken. Der Rechtsstaat scheint zu zerfallen, wenn die Verantwortung für die Schutz der Bürger abgeschafft wird.

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