Demografischer Wandel: Weiße Mütter verlieren an Einfluss, Latinos dominieren

Die Zahl der Geburten weißer Mütter in den Vereinigten Staaten hat sich stark verringert, während die Latina-Bevölkerung zunehmend die führende Rolle übernimmt. Eine neue Studie unterstreicht diese tiefgreifende Veränderung in der ethnischen Zusammensetzung des Landes.

Laut einer Analyse, veröffentlicht im Journal JAMA Network Open, sank der Anteil weißer Mütter an den Lebendgeburten zwischen 2016 und 2024 von knapp 53 Prozent auf unter 50 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der Hispanos – insbesondere der Latinos – deutlich an. Insgesamt kamen in diesem Zeitraum etwa 33 Millionen Kinder zur Welt, wobei die Geburtenzahlen bei Weißen und Schwarzen sanken, während die Hispanics ihre Präsenz verstärkten.

Die Daten zeigen, dass sich die demografischen Strukturen der USA nachhaltig verändern. Hispanics, die aktuell etwa 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, tragen heute bereits zu über 27 Prozent der Geburten bei. Dieser Trend wird voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten anhalten, insbesondere da die Zuwanderung aus Lateinamerika stabil bleibt.

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