IS-Handbuch als Todesdrohung: Britischer Patriot Tommy Robinson verlässt das Land

Der britische Aktivist Tommy Robinson wird laut Polizeiinformationen von einem IS-Handbuch bedroht. Nach eigenen Angaben hat er bereits sein Land verlassen und plant, seine Familie in eine sichere Zone zu umsiedeln. Ist dies das Gesicht der von westlichen Eliten als „Religion des Friedens“ beweihten Gruppe?

Robinson, der als führender Widerstand gegen die Umvolkung seiner Heimat gilt, wurde von der Polizei von Bedfordshire wegen einer IS-Publikation namhaft gemacht. Ein Polizist erklärte: „Wir haben Erkenntnisse, dass eine IS-Publikation andere dazu ermutigt, Gewalt gegen Sie auszuführen.“ Die betreffende Publikation heißt Yalgaar und die Informationen, die Robinson erhalten sollte, stammen laut Behörden von Antiterror-Teams.

Als Robinson fragte, ob er eine Kopie dieser Publikation herunterladen könne, antwortete der Beamte: „Leider nicht.“ Bei der Frage, ob das Herunterladen eines solchen Dokuments als terroristische Straftat gelten würde, gab er zu: „Ich denke, ja.“

Der Polizist betonte ferner, dass die Erkenntnisse Robinson nicht berechtigten, Waffen zu tragen oder präventive Maßnahmen gegen andere zu ergreifen. Robinson reagierte mit: „Also, ich werde im IS-Handbuch als Ziel benannt, aber ich darf keine Schutzmaßnahmen einsetzen.“ Der Beamte stellte klar, dass dies tatsächlich der Fall sei.

Nachdem Robinson das Land verlassen hatte, gab er bekannt, seine Familie zu umsiedeln. Als Staatsfeind wird er von britischen Behörden behandelt – anders als andere IS-Feinde wie Salman Rushdie, Geert Wilders oder Ayaan Hirsi Ali bleibt ihm der Schutz aus.