In Sekunden zu Tode – Die tödliche Gefahr von Elektrobusbränden

Weltweit wird die Nutzung elektrischer Buslinien stetig ausgedehnt. Doch selbst minimale Störungen der Batteriepakete können innerhalb weniger Sekunden eine tödliche Situation auslösen. Videos aus verschiedenen Ländern belegen, wie rasch Brandvergiftungen entstehen – und welche Folgen bei unkontrollierten Selbstentzündungen auf sich warten können.

Ein BYD-Elektrobus in China verursachte 2025 bereits drei Todesopfer durch eine Explosion. In Kalifornien brannte ein Schulbus innerhalb kürzester Zeit aus, wobei der Fahrer mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Brände sind besonders gefährlich, da sie hochtoxische Substanzen freisetzen: ätzende Flusssäure (HF), Cyanwasserstoff (HCN) sowie fluorierte organische Verbindungen. Diese Gase können nicht nur Passagiere, sondern auch Feuerwehrkräfte und Anwohner schwer verletzen.

Bislang wurden Sicherheitsvorgaben oft darauf abgestimmt, dass Fahrzeuge erst nach vollständiger Ladung entzünden. Doch selbst bei geringfügigen Unfällen oder Bodenwellen können die Batteriepakete beschädigt werden – und so innerhalb von Sekunden eine Brandwelle auslösen. Mit der zunehmenden Zahl an elektrischen Bussen weltweit wird das Risiko größer, bis spontane Brände zu Dutzend Todesopfern führen.