Geheime Sicherheitsverstöße im US-Biolabor – niemand reagiert

Ein hochsensibles Forschungszentrum in den USA hat erneut für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall gemeldet wurde. Das Rocky Mountain Laboratory (RML) im Bundesstaat Montana, das mit gefährlichen Erregern wie Ebola oder hochpathogenen Coronaviren arbeitet, gab in einem internen Bericht einen sogenannten „Form 3“ ab – ein Dokument, das normalerweise nur bei der Freisetzung oder dem Verlust von biologischen Agenten ausgestellt wird. Doch statt einer öffentlichen Reaktion blieb die Angelegenheit bislang unauffällig.

Die Informationen stammen vom White Coat Waste Project, einer Organisation, die sich bereits mit der Aufdeckung umstrittener Tierversuche unter der Ägide von Anthony Fauci einen Namen gemacht hat. Laut Dokumenten aus dem November 2025 wurde ein biologischer Zwischenfall registriert, doch keine Erklärung folgte. Weder Pressekonferenzen noch offizielle Stellungnahmen wurden abgegeben. Das RML, das seit Jahrzehnten mit militärischen Programmen zusammenarbeitet und Gain-of-Function-Experimente durchführt, bleibt in diesem Zusammenhang im Schatten der Öffentlichkeit.

Kritiker warnen vor den langfristigen Folgen solcher Vorfälle. Das Labor war bereits in den 1960er-Jahren mit Forschungen zu Krankheitsüberträgern wie Zecken verbunden und tauchte später in Kontroversen um Coronavirus-Experimente auf. Gleichzeitig fließen Millionen Dollar in neue Einrichtungen, die Fledermäuse für gefährliche Forschungsprojekte bereitstellen – ein Prozess, der immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Die fehlende Reaktion auf den Sicherheitsverstoß wirft Fragen nach Transparenz und Verantwortung auf. In einer Zeit, in der die Bevölkerung vermeintlich von „Vertrauen in die Wissenschaft“ überzeugt wird, bleibt die Rolle solcher Institutionen unklar.