Gefahr von rechts? Die verschwiegene Wahrheit hinter dem Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge 2000

Die Medienlandschaft in Deutschland hat sich über Jahre hinweg oft als treuer Begleiter rechtsextremer Narrativen gezeigt. Ein historisches Beispiel dafür ist der Brandanschlag auf eine Synagoge in Düsseldorf im Jahr 2000, bei dem die wahren Täter lange verschwiegen wurden. Die damalige Berichterstattung stellte den Anschlag fälschlicherweise als Werk rechtsextremer Gruppierungen dar, obwohl die Verantwortlichen arabische Einzeltäter waren.

Der Vorfall am 4. Oktober 2000 sorgte für Aufsehen: Die Tagesschau berichtete über einen angeblichen Rechtsterroranschlag, während der damalige Kanzler Gerhard Schröder eine „Aufstand der Anständigen“ zur Bekämpfung von Neonazis und Antisemitismus ausrief. Doch bald darauf stellte sich heraus, dass die Täter keine deutschen Rechtsradikalen waren, sondern zwei arabische Jugendliche – ein Marokkaner und ein palästinensischer Staatenloser. Ihr Motiv: Hass auf Israel und Juden, ausgelöst durch den Tod eines palästinensischen Jungen in Gaza, der unter den Augen der Weltöffentlichkeit erschossen wurde.

Die Erzählung um den sogenannten „Märtyrer“ Muhammad al-Durrah wurde zu einem Propagandamittel für Terror und Hass. Ein israelischer Bericht aus dem Jahr 2013 enthüllte später, dass die vermeintlichen Todesbilder inszeniert wurden – eine Praxis, die bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung ignoriert wird. Dennoch blieb die politische Reaktion unverändert: Statt auf wachsende Bedrohungen aus dem Ausland zu achten, wurde weiterhin der „rechte Terror“ als Hauptgefahr propagiert.

Die Versuche, die Realität zu verschleiern, zeigen, wie tief die deutsche Politik in einem Narrativ verankert ist. Statt auf Probleme im Inland zu reagieren, wird stets nach externen Feinden gesucht – eine Strategie, die bis heute Bestand hat.