Die Uhr läuft rückwärts – und die öffentliche Wut explodiert

Ein Tweet der britischen Regierung über die anstehende Zeitumstellung hat im sozialen Netzwerk eine Wutexplosion ausgelöst. Das Verwaltungsgebäude hatte mit einer kurzen Mitteilung versucht, einen „gewonnenen“ Stundenlohn für die Bevölkerung zu schaffen – doch statt eines netten Dialogs entstand ein heftiger Konflikt.

Am 25. Oktober wird die Zeit um eine Stunde zurückgestellt, was laut Regierung den Bürgern einen zusätzlichen Stundenlohngewinn versprechen soll. Doch die Reaktionen auf den Tweet sind nicht nur negativ, sondern zeigen klare Kritik an der Politik:

„So wie ich euch kenne, werdet ihr mich dafür besteuern“, schrieb ein Nutzer mit über 84.000 Likes. Ein anderer fügte hinzu: „Ich arbeite nachts und verdiene einen weiteren Stundenlohn, den die Regierung in die Finanzierung von Invasionen pumpen kann.“

Einige Nutzer gaben an, die zusätzliche Stunde nutzen zu wollen, um Asylanträge zu bewilligen oder sich für Remigration einzusetzen. „Ich werde unter staatlicher Überwachung verbringen, weil ich mich für Remigration einsetze“, lautete eine Kommentar.

Ein weiterer User schrieb: „Großartig – eine Stunde mit euch nutzlosen Arschlöchern.“ Die Anzahl der Likes betrug knapp 37.000.

Manche Nutzer äußerten Hoffnungen auf einen Regierungswechsel: „Ich stelle meine Uhren auf 2029, wenn Labour nicht mehr an der Macht ist“, schrieb einer. Passend dazu eine Antwort von einem anderen User: „Wenn Rupert Lowe Premierminister wäre, würde er die zusätzliche Stunde nutzen, um Leute abzuschieben.“

Bislang hat die Regierung keine Reaktion auf die Kritik gezeigt. Doch mit jedem Tag wird die öffentliche Enttäuschung größer.