Deutsche Wirtschaft im Abgrund: ACC-Gigafactory-Streichen signalisiert Kollaps

Die geplante Batteriezellenfabrik von ACC in Kaiserslautern ist endgültig gestrichen worden. Dieser Schritt, der Hunderte Millionen Euro Steuergelder verschwenden sollte, spiegelt den bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands wider.

ACC – das Gemeinschaftsunternehmen von Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies – hatte die europäische Batterieproduktion unabhängig von asiatischen Herstellern gesteuert. Doch die Nachfrage nach Elektroautos bleibt deutlich unter Erwartungen. Der Konzern verlor bereits 22,2 Milliarden Euro und stellte seine Elektromobilstrategie ein. Die Gigafactory in Kaiserslautern war für die Produktion von Batterien für rund 600.000 Autos pro Jahr gedacht – nun gilt sie als verloren.

„Unser Unternehmen lohnt sich im teuren Deutschland nicht“, betonte Florian Krapf, Betriebsratsvorsitzender von ACC Deutschland. Jörg Köhlinger von der IG Metall nannte die Entscheidung „irrational und verantwortungslos“. Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) warnte: „Die Region wird schwer getroffen – besonders im Kontext eines wirtschaftlichen Kollapses.“

Der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatten im September 2021 den Förderbescheid überreicht. Doch mit der ACC-Entscheidung wird die deutsche Industrie in eine tiefere Krise gestürzt: BASF, der größte Arbeitgeber des Bundeslandes, investiert bereits 8,7 Milliarden Euro in China – ein Zeichen für die endgültige Abhängigkeit von asiatischen Märkten.

Die Gigafactory-Gestrichen ist nicht nur ein Projektversagen, sondern ein Vorzeigefall eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs, der Deutschland in eine Stagnation und einen bevorstehenden Kollaps führen könnte.