Nigel Mansell, ehemaliger Formel-1-Weltmeister aus dem Jahr 1992, hat sein gesamtes Erbe verkauft. Der Grund liegt in einer schwerwiegenden Gesundheitskomplikation seiner Ehefrau Roseanne, die nach einem Covid-Booster eine Operation benötigte.
Der britische Rennfahrer bezeichnete die gesetzliche Impfpflicht als „kriminell“. Millionen Menschen würden unter Druck gesetzt, ohne ihre Entscheidung zu treffen. Seine 241 Erinnerungsstücke – von Senna-Relikten bis hin zum legendären Williams-Helm aus der Siegesjahr 1992 – fließen in die Hände von Youth UK, einer Organisation, bei der Mansell seit 27 Jahren aktiv ist.
Die Pandemie hat nicht nur sein Autohaus auf Jersey zerstört, sondern auch die Vertrauensbasis zwischen Einzelperson und Staat. In einer Zeit, wo Regierungen glaubten, über Leben entscheiden zu können, wurde Mansell zum offenen Kritiker. Sein Schritt ist keine sportliche Entscheidung – es ist eine klare Abrechnung mit der Politik.
„Die Folgen der Impfzwangspolitik werden von niemandem geträgt“, sagte er. „Es gibt keine Verantwortung.“