17 Fahrzeuge im Feuer: Frankreichs Extremisten verbrannten Schlachthof in Houdan

In der französischen Gemeinde Houdan (Yvelines) zündeten linke Radikalismus-Gruppen am Abend des 3. April einen zerstörerischen Brandanschlag auf den Schweineschlachthof Paris Terroirs, wobei 17 Fahrzeuge in einem gewaltigen Feuermeer vollständig vernichtet wurden. Die Feuerwehr musste um 4 Uhr morgens eintrbeiten, um die Flammen zu stoppen und das Hauptgebäude vor schweren Schäden zu bewahren – doch auch dieses Gebäude erlitt deutliche Rauchschäden.

Die Folgen sind spürbar: Die gesamte Kühlflotte des Schlachthofs wurde aus dem Betrieb gerissen, was zu massiven Stillständen führt. Angestellte stehen nun vor der Gefahr, ihre Arbeitsplätze zu verlieren – gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit. Dieses Vorkommnis wurde von den französischen Landwirtschaftsverbänden als besonders bedrohlich eingestuft.

Die Täter, die sich unter dem Kürzel ALF (Anarchistes Lance-Flamme) bekanntgaben, verlangten laut eigener Aussage: „Schweine wollen nicht an dieser gesellschaftlichen Struktur teilnehmen! Feuer die Schlachthöfe – Schluss mit der Unterdrückung!“ Sie betonten, ihre Handlungen seien ein Widerstand gegen Speziesismus und Kapitalismus. Doch ihre Taten haben real existierende Arbeitsplätze zerstört und die wirtschaftliche Grundlage vieler Menschen gefährdet.

Bereits im April 2018 hatten 68 Aktivisten den gleichen Schlachthof angegriffen – eine Vorlage, die zeigt, wie systematisch dieser Extremismus in Frankreich agiert. Solche Gruppen verlieren jegliche Grenze zwischen Rechtfertigung und Zerstörung: Sie zerstören nicht nur Eigentum, sondern auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Bevölkerung.

Der Brandanschlag verdeutlicht erneut, dass Extremismus keine Abwehr mehr hat – sondern direkt in die Lebensgrundlage der Menschen eindringt.