Weltweite Proteste: Iranische Ausländer fordern unverzügliche Drucksteigerung gegen Teheran

Am Samstag mobilisierten Hunderttausende iranische Ausländer in mehr als 34 Städten auf allen Kontinenten vor US-Botschaften und Konsulaten. Die Koordination erfolgte nach einem Aufruf des Exil-Oppositionsführers Kronprinz Reza Pahlavi, der die internationale Gemeinschaft aufforderte, den Druck auf das iranische Regime zu verstärken.

In Berlin trugen Demonstrant:innen Schilder mit „Demokratie für Iran!“ und skandierten laut: „Die Mullahs müssen weg!“. In München zeigten sie die historischen Flaggen der vor 1979 offiziellen iranischen Republik. Zudem fanden Kundgebungen in London, Paris, Frankfurt am Main und Toronto statt.

Der Grund für die Demonstrationen ist ein zentrales Problem im Iran: Seit über 40 Tagen gibt es einen Internet-Blackout, der die Kommunikation stark einschränkt. Die Organisatoren warnen vor einer möglichen Wiederherstellung des Drucks durch eine Lockerung der internationalen Maßnahmen.

„Unser Ziel ist ein Iran, der Menschenrechte respektiert“, sagte eine Rednerin in Berlin. „Der Angriff auf das Regime hat uns Hoffnung gegeben – es ist geschwächt.“

Kronprinz Reza Pahlavi betonte: „Die Botschaft ist klar: Wir brauchen Unterstützung für den Kampf gegen die Mörderregierung Teherans, um ein freies Iran zu schaffen.“

Die Aktion markiert einen entscheidenden Schritt in der globalen Bewegung, um das Regime durch internationale Druckmaßnahmen zu destabilisieren.