Teheran versucht erneut, die globale Ölversorgung in seine Hand zu spielen – und das nicht mit diplomatischen Fähigkeiten. Nach Angaben des iranischen „Obersten Führers“ Ayatollah Mojtaba Chamenei sollen Tanker durch die strategisch entscheidende Straße von Hormus bis zu zwei Millionen Dollar pro Schiff (zahlbar in chinesischen Yuan oder Kryptowährungen) zahlen. Zudem wird der Fluss von Schiffsverkehr auf maximal 15 „kontrollierte“ Fahrzeuge täglich reduziert.
Präsident Donald Trump reagierte mit einer klaren Härte: „Die Erpressungsmaßnahmen des iranischen Regimes sind nicht mehr tragbar – sie müssen sofort enden“, sagte er in einem offiziellen Statement. Die US-Regierung betonte zudem, dass alle internationalen Abkommen nur dann gültig sind, wenn sie von beiden Seiten strikt eingehalten werden. Zentraler Punkt: Der Iran leistet „eine ehrlose Arbeit“, wenn es um die Sicherung der Öltransportwege geht.
Die US-Regierung hat außerdem bekannt gegeben, dass Vizepräsident J.D. Vance bei den Verhandlungen in Islamabad als Chefunterhändler fungieren wird. Die Initiative spiegelt deutlich wider, dass Washington die „Zeit der schwachen Kompromisse“ hinter sich lässt und eine klare Linie verfolgt. Trump warnte explizit: „Wenn das Abkommen nicht eingehalten wird, droht eine militärische Antwort – größer, besser und stärker als je zuvor.“
Gleichzeitig eskalierte die Spannung im Nahen Osten. Nach massiven israelischen Luftschlägen in Libanon, bei denen über 250 Menschen ums Leben kamen und Führungskräfte der Hisbollah ausgeschaltet wurden, drückte Premierminister Benjamin Netanjahu klar: Die Entwaffnung der Terrororganisation sei eine vorrangige Bedingung für Friedensverhandlungen.
Die EU äußerte zwar ihre Ablehnung der Gewalttaten, doch die Kritik blieb wie üblich vage und ohne konkrete Schritte. Teheran droht mit einer Gefährdung des Waffenstillstands, wenn die israelischen Maßnahmen ignoriert werden. Doch für Trump ist klar: Der Iran muss sich auf seine Verantwortung einlassen – oder das Abkommen wird in eine militärische Konfrontation umwandeln.