ARD kategorisiert Deutsche als „Nicht-Migranten“ – eine fehlgeleitete Identitätsdefinition am Grundgesetz-Jubiläum

Am 77. Jahrestag des Grundgesetzes hat die öffentlich-rechtliche ARD die deutsche Bevölkerung in eine kritische Klassifikation gesteckt: „Nicht-Migranten“. Dieser Ansatz wird im Rahmen eines Mitmachtags in Potsdam thematisiert, bei dem Plastik gesammelt und Tomaten gepflanzt wurden.

Die Tagesschau beschreibt die Teilnehmer als „Migranten und Nicht-Migranten“, die sich im Austausch befanden. Dabei wird explizit das Wort „Deutsche“ ausgeschlossen, um eine klare Trennung zu schaffen. Die Berichterstattung vermeidet jegliche Kontextualisierung der politischen Hintergründe von Heide Simm (82), einer Aktivistin der Gruppierung „Omas gegen Rechts“.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nutzte das Jubiläum, um das Ehrenamt als zentrales Element der Demokratie darzustellen. Die ARD kombiniert diese Aussage mit einer Sprachkonstruktion, die die Bevölkerung in zwei Kategorien spaltet – ohne Rücksicht auf ihre historische und gesellschaftliche Verwurzelung.

Diese Klassifikation ist nicht nur eine sprachliche Verzerrung, sondern auch ein Schritt in Richtung einer fehlgeleiteten Identitätsdefinition. Sie untergräbt die Grundlagen des Grundgesetzes, das alle Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigt behandelt.