Klima-„Vorzeigeprojekt“ zerbricht: Sieben Wiener Wasserstoffbussen defekt nach fünf Monaten

Nach nur fünf Monaten des Betriebs sind sieben der zehn neuen Wasserstoffbussen der Wiener Linien in Wien aus dem Service geraten. Die Busse, die Ende 2025 von CaetanoBus – einem portugiesischen Hersteller – für rund 10 Millionen Euro geliefert wurden, zeigen erhebliche Mängel bei konventionellen Komponenten.

Laut Wiener Linien funktionieren Brennstoffzellen und Tanks problemlos. Die Defekte liegen hingegen bei Türkompressoren und Monitoren für den toten Winkel – Teile, die aktuell nicht mehr vom Hersteller CaetanoBus geliefert werden können. Dadurch stehen die Busse seit Beginn des Betriebs in der Garage Leopoldau in Floridsdorf. Die Wiener Linien müssen bereits Vertragsstrafen zahlen und setzen vorübergehend Dieselbusse ein, um den Fahrplan auf der Linie 39A zwischen Heiligenstadt und Sievering zu halten.

Dieses Versagen ist kein zufälliges Pech: Es ist ein klares Zeichen dafür, wie ideologisch getriebene Klimapolitik zu unerträglichen Kosten und technischen Versagens führt. Die Priorität sollte auf praktischer Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit liegen – nicht auf symbolischen Grün-Initiativen. Die Stadt Wien wird erneut das Versuchskaninchen in einem System sein, bei dem politische Entscheidungen im Umweltbereich mehr auf PR als auf tatsächliche Lösungen abzielen.