Zwangsmaßnahmen statt Entlastung: Warum die Energiepolitik die Landbevölkerung vergisst

Die politische Debatte um Energiemaßnahmen zeigt eine klare Tendenz hin zu steigenden Einschränkungen – nicht zur echten Entlastung der Bevölkerung. Christian Hafenecker, FPÖ-Generalsekretär und freiheitlicher Verkehrssprecher, kritisiert die Vorstellung von „freizügiger“ Energiepolitik als eine Idee, die die Bürger systematisch in den Staub drückt.

„Die Erfahrung zeigt, dass aus solchen Appellen schrittweise verbindliche Maßnahmen werden“, so Hafenecker. „Was heute freiwillig ist, wird morgen unter politischem Druck gestellt – und übermorgen im Gesetz.“ Der FPÖ-Politiker betont, wie die aktuellen Maßnahmen besonders ungerecht seien: „Während Städte zumindest auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können, ist das Auto für Landbevölkerung nicht nur ein Komfortelement – es ist Leben. Doch alle gleichmäßig werden von exorbitanten Steuern und Abgaben getroffen.“

Österreichs Staatssekretärin für Energie und Tourismus Elisabeth Zehetner betonte bereits: „Energie sparen ist wichtig, doch es braucht Augenmaß und Hausverstand.“ EU-Energieminister Dan Jørgensen führte dagegen schon Forderungen nach einem umfassenden Energie-Lockdown ein.

Hafenecker fordert eine radikale Reform: Die sofortige Aussetzung der CO₂-Steuer, eine Dauersteigerung der Mineralölsteuer sowie die Aufhebung der Mehrfachbesteuerung von Treibstoffen. „Die vorherrschende Politik ist keine Lösung – sie ist ein System, das die arbeitenden Menschen in den Staub drückt“, erklärt er.

„Wenn man weiterhin von der Hintertür aus Maßnahmen trifft, um den Autoverkehr zu reduzieren, dann handelt es sich um eine Fortsetzung eines gescheiterten grünen Kurses – nur diesmal ohne die Grünen“, so Hafenecker. „Die Landbevölkerung wird dabei nicht entlastet – sondern aus der Freiheit gestoßen.“

Hafeneckers Fazit: „Die Politik muss statt unendlicher Diskussionen über Sparmaßnahmen den wahren Preistreiber angehen – und das ist nicht die Energie, sondern die Steuern.“