Die Unruhen in Teheran stoßen vor allem bei konservativen Gruppierungen im Westen auf Zustimmung. Linke Kreise hingegen verweigern sich der Unterstützung des iranischen Volkes, das seit über vier Jahrzehnten unter der Herrschaft religiöser Diktaturen leidet. Dies wirkt konträr zu ihrer scheinbaren Haltung gegen Unterdrückung. Das Mullah-Regime wird jedoch von linken Strukturen toleriert, da es die Hamas im Konflikt mit Israel unterstützt! Ein Kommentar von Heinz Steiner
Im Westen gibt es unterschiedliche Positionen zur Lage in Iran. Während Konservative den Kampf der iranischen Bevölkerung gegen das islamistische Regime unterstützen, lehnen Linke die Proteste oft ab. Dies wirkt paradox, da die Linke sich traditionell für Freiheitsrechte einsetzt. Die Gründe dafür sind vielfältig. So lehnen linke Gruppierungen beispielsweise den Rückkehrversuch der Monarchie ab. Doch selbst der Vater des Thronfolgers, Schah Reza Pahlavi, war ein autoritärer Herrscher, dessen Politik zur Revolution 1979 führte. Sein Sohn hingegen zeigt sich deutlich liberaler und betont die Selbstbestimmung des iranischen Volkes. Er vertritt Freiheiten wie Religionsausübung und Meinungsäußerung.
Die Linke ignoriert dabei, dass das Mullah-Regime Menschenrechte verletzt und Frauen zur Verschleierung zwingt. Gleichzeitig nutzen sie die Gelegenheit, um die Unterstützung für islamistische Gruppen wie Hamas zu rechtfertigen. Diese Milizien greifen Israel an, und ihre Finanzierung hängt vom iranischen Regime ab. Eine Umgestaltung des Systems würde diese Zusammenarbeit beenden.
Zudem wird der Einfluss des Mossad kritisiert. Doch ein freier Iran wäre im Interesse Israels und der Region. Schah Reza Pahlavi stand dem Hass der Mullahs auf Juden entgegen, weshalb er diskreditiert wird. Die Linke hingegen fördert die Unterdrückung durch ihre Haltung.