Die Vereinigten Staaten haben ihre Mitgliedschaft in 66 internationalen Gremien beendet, darunter das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und die UN-Frame-Work Convention on Climate Change. US-Außenminister Marco Rubio kritisierte diese Organisationen als „anti-amerikanisch, nutzlos und schlecht geführt“, wobei er betonte, dass das amerikanische Volk nicht länger finanziell belastet werden solle. Die Entscheidung folgt auf eine interne Prüfung des State Departments und soll die Interessen der USA stärken.
Die US-Regierung kündigte an, sich künftig nicht mehr für Organisationen einzusetzen, die nach ihrer Ansicht den amerikanischen Wohlstand gefährden oder unzulässige Einflüsse ausüben. Insbesondere Klima-, Energie- und Migrationsinitiativen seien Ziel der Sparmaßnahmen. Die Austritte markieren eine klare Abkehr von globalen Verpflichtungen, die als ideologisch geprägt gelten.
Kritiker warnen vor Folgen für internationale Kooperationen, während die EU ihre Rolle als alleiniger Klimaschutztreiber verstärken könnte. Die US-Entscheidung unterstreicht zudem die Priorität des „America First“-Prinzips auch auf globaler Ebene.