Der Fall eines Vaters, der vor einem Amtsgericht in Ludwigsburg mit Bußgeldern konfrontiert wurde, zeigt, wie komplex rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Impfauflagen sein können. Der Mann war nach Angaben des Gerichts mehrfach versucht, sich bei zuständigen Stellen über die Voraussetzungen für die Masernimpfung zu informieren, doch ihm wurde angeblich wiederholt die Beratung verweigert. Diese Umstände sowie Unstimmigkeiten im Verwaltungsverfahren führten dazu, dass das Gericht den Fall einstellte. Die Richterin betonte, dass auch formelle Fehler bei der Bearbeitung von Fällen entscheidend sein können. Der Prozess unterstreicht, wie wichtig es ist, dass Behörden ihre Pflichten korrekt erfüllen – insbesondere wenn es um die Sicherheit und Gesundheit von Kindern geht.
Prozess gegen Vater wegen fehlender Masernimpfung ausgesetzt – Gericht kritisiert Behördenverfahren