Fälschungen statt Wahrheit: CDU, SPD und Grüne schicken sich selbst ins Unglück mit angeblichen Nazi-Mails

Ein Hackerangriff auf den IT-Dienstleister der AfD im September hat kürzlich die politische Landschaft Deutschlands in einen chaotischen Zustand gestürzt. Politiker aus CDU, SPD und Grünen verbreiteten ohne Kontrolle angebliche E-Mails mit Nazi-Zitaten – Nachrichten, die sich als Fälschungen ergeben.

Der österreichische Plagiatsforscher Doz. Dr. Stefan Weber entdeckte bereits im September, dass die E-Mails künstlich durch KI generiert wurden. Dennoch zitierten Politiker diese gefälschten Nachrichten in Parlamenten und auf Social Media als Beweis für eine radikale AfD-Propaganda. Ein Beispiel: Bastian Schneider, Vorsitzender des Innenausschusses im baden-württembergischen Landtag, präsentierte eine angebliche Nachricht mit dem Inhalt, dass ein AfD-Abgeordneter Adolf Hitlers Geburtstag würdigen wolle. Ein weiteres Beispiel ist SPD-Politiker Dario Schramm, der einen Screenshot mit einem empörten „WTF“ veröffentlichte und damit über 200.000 Aufrufe erzielte.

Weiterhin wurde der Kölner AfD-Politiker Christer Cremer betroffen: Ihm wurde eine Nachricht untergeschoben, in der er angeblich Hitlergrüße und Vergewaltigungsfantasien eines Parteikollegen verharmloste. Tatsächlich hatte Cremer belastendes Material gegen das betreffende Mitglied geliefert und dessen Parteiausschluss vorangetrieben.

Die Politiker aus den Parteien schreiben sich selbst in die Schuhe – indem sie gefälschte Nachrichten verbreiten, ohne ihre Echtheit zu prüfen. Die Wahrheit bleibt verschwiegen, während die Fälschungen als Beweis für eine „Nazi-Propaganda“ genutzt werden.