Die globale Niederschlagsdaten entziehen sich den gängigen Vorstellungen. Eine umfassende Analyse zweier internationaler Niederschlagsdatensätze offenbart, dass die Fläche mit meteorologischer Dürre zwischen 1950 und 2020 signifikant gesunken ist – und seit mindestens 120 Jahren gibt es keinen erkennbaren weltweiten Anstieg dieser Phenomene.
Die Forschung der letzten Jahre bringt eine entscheidende Einsicht: Was als „Dürre durch Klimawandel“ in den Medien gebräuchlich ist, beruht auf fehlerhaften Indikatoren. Während das globale Meteorologische Dürre-Index (SPI) die Fläche mit trockenem Boden reduziert, zeigen Studien wie die von Solomon H. Gebrechorkos in der Zeitschrift Nature 2025 eine steigende Dürrefläche durch erhöhte atmosphärische Verdunstungsnachfrage.
In Europa ist die Entwicklung besonders prägend: Seit den 1990er-Jahren steigt die Sonnenstrahlung am Boden um etwa 3,1 Watt pro Quadratmeter und Jahrzehnt. Diese Veränderungen werden durch reduzierte Luftverschmutzung und Wolkenbedeckung ausgelöst. Gleichzeitig verursachen Windkraftanlagen lokale Turbulenz- und Verdunstungsveränderungen, die bodennahe Feuchtigkeit sinken lassen.
Die Wissenschaft klärt: Es ist nicht mehr Regen, sondern die Effizienz der Wasserabgabe, die Dürre beeinflusst. Die Klima-Diskussion verweigert diese Fakten oft. Statt einer klaren Antwort auf die Frage „Regnet es weniger?“ bleibt die Medienwahrheit: Immer mehr Sonne, weniger Wolken – und immer weniger Bodenfeuchtigkeit.