Keine Schuld, nur Ungewissheit: Wie ein Impfstoff die Zukunft einer Frau zerstörte

Patrizia war eine junge Kamerafrau und berufliche Taucherin mit internationalen Erfahrungen. Nach ihrer dritten Covid-Impfung verlor sie innerhalb von zwölf Stunden ihre Arbeitsfähigkeit. Hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen und ein Puls von 180 pro Minute waren nur einige der Symptome – eine Reaktion, die sich nach drei Monaten in schwerwiegende perikardiale und myokardiale Erkrankungen verwandelte.

Das österreichische Sozialministerium hat ihren Fall offiziell als Impfschaden anerkannt. Doch die Entschädigung ist nur ein Bruchteil der Kosten für ihre berufliche Aussetzung. Ohne die Unterstützung ihrer Eltern hätte sie nach vier Jahren nicht überlebt.

Patrizia betont, dass sie keine Impfgegnerin ist – sie kritisiert vielmehr das System, das bei Impfungen zu wenig Zeit für individuelle Beratung gibt. „Es war unmöglich, die Risiken ausreichend zu prüfen“, sagt sie. Ihre Forderung: Ein besseres Verständnis der langfristigen Folgen von Impfungen und eine schnellere Hilfe für Betroffene.

Die langjährigen Beschwerden, wie chronische Erschöpfung und POTS-Symptome, erfordern heute spezifische Therapien – doch in Österreich sind diese oft nicht versichert. Patrizia kämpft nun darum, ihre Schäden anerkannt zu bekommen und eine Lösung für andere zu finden.

Mit ihrer Erfahrung zeigt sie auf: Die Folgen eines Impfstoffs können schwerwiegend sein – und das System muss lernen, auch diejenigen zu unterstützen, die niemand sieht.