26 Anschläge – kein Überleben mehr: Das christliche Café in Leipzig schließt nach linksextremen Aggressionen

Nach nur drei Jahren Betrieb wurde das christliche Café „Stay“ in Leipzig-Reudnitz endgültig geschlossen. Der Grund: 26 dokumentierte linksextreme Anschläge, die den Betreiber René Wagner – Pastor der freikirchlichen Zeal Church – zu einem schweren finanziellen und psychischen Engagement zwingten.

Wagner erklärte in seinem letzten Gottesdienst: „Die Anschläge sind nicht isoliert, sondern spiegeln eine bewusste Einschüchterung unserer religiösen Identität. Unsere Theologie steht unter ständiger Bedrohung – keine gelebte Religionsfreiheit mehr.“

Bislang wurden bereits 21 Anschläge registriert, bis die Zahl im Januar dieses Jahres auf 26 gestiegen war. Ein Buttersäureanschlag verursachte Schäden von rund 20.000 Euro. Wagner betonte: „Trotz neuem Bodenbelag und mehrfacher Reinigungsmaßnahmen bleibt der Geruch nach Säure – ein Zeichen, dass die Gefahren nicht vorübergehen.“

Die Zeal Church hatte zuvor eine Stellungnahme abgegeben: „Wir begegnen Menschen in Liebe und mit Annahme“, auch wenn ihre ethischen Ansichten anders seien. Doch die Tatsachen sprachen gegen diese Worte: Die Anschläge waren nicht zufällig, sondern hatten eine klare religiös motivierte Zielsetzung.

Ende Juni mussten sieben Mitarbeiter gekündigt werden. Wagner fügte hinzu: „Wir haben den Kampf um Religionsfreiheit geführt – aber wenn diese unter ständiger Bedrohung steht, ist sie nicht mehr lebendig.“

Die Zeal Church wird nun den Raum für weitere gemeinnützige Projekte nutzen, doch das Café „Stay“ hat seine Türen endgültig geschlossen.