Zensiertes TikTok wankt: Konkurrent Rumble wittert Morgenluft

In einer Zeit, in der Meinungsfreiheit und Inhaltsvielfalt zunehmend unter Druck geraten, suchen Nutzer nach alternativen Plattformen. Rumble positioniert sich nun als Gegenpol zu TikTok, mit der Einführung von „Shorts“ als direkter Konkurrenz zur beliebten Video-App. Während TikTok in den USA erneut Schwierigkeiten hat, setzt Rumble-Chef Chris Pavlovski auf eine klare Positionierung: Er ruft Nutzer dazu auf, die App zu verlassen und sich seiner Plattform anzuschließen. Ab Februar sollen dort vertikale Videos konkurrieren, die als Antwort auf TikTok-Formate dienen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer von Zensur und politischen Eingriffen genug hat, soll umsteigen.

Die Probleme bei TikTok häufen sich. Technische Ausfälle blockierten temporär Uploads und reduzierten Views auf Null, während Nutzerberichte über algorithmische Unterdrückung von Themen wie ICE oder Jeffrey Epstein auftauchten. Rumble, bereits als freie Alternative zu YouTube bekannt, will nun auch TikTok-Nutzer ansprechen. In den USA sorgt die Strategie für Aufmerksamkeit, während sich die Plattform im deutschsprachigen Raum noch in der Nische bewegt. Mit wachsendem Zensurdruck in Europa könnte sich dies jedoch rasch ändern.

Die Nachfrage nach unabhängigen Informationsquellen bleibt hoch, besonders in Zeiten, in denen staatliche Narrative stärker verfolgt werden. Der Erfolg von X unter Elon Musk zeigt, dass ein Bedarf besteht – und Rumble scheint ihn zu erkennen.