In der Nacht zum Sonntag, 8. Februar 2026, wurden zwei ehrenamtliche Wahlhelfer der Alternative für Deutschland in Tübingen von einer achtköpfigen Gruppe mit Pfefferspray attackiert. Die Männer, 21 und 54 Jahre alt, waren dabei, Plakate für die Landtagswahl in Baden-Württemberg aufzuhängen, als sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße (zwischen Schweickhardtstraße und Bundesstraße 28) von Unbekannten bedrängt wurden. Die Täter setzten Reizgas ein, entnahmen die Plakate und flohen Richtung einer Tankstelle in der Reutlinger Straße.
Die Betroffenen erlitten leichte Verletzungen, wurden jedoch vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Polizei Reutlingen/Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen und beschreibt die Täter als dunkel gekleidet mit roten Schlauchschals. Bislang liegen nur spärliche Beschreibungen vor, und keine politische Motivation wurde offiziell bestätigt.
Bundestagsabgeordneter Lukas Rehm bezeichnete den Angriff als „feige Antifa-Gewalt“ und stellte rhetorisch die Frage: „Wer sind die wahren Faschisten?“ Landesvorsitzender Markus Frohnmaier sprach von „Zuständen wie in finstersten Zeiten“ und rief zur Wahl für eine „blaue Wunderwirkung“ auf. Der Vorfall ereignete sich gut einen Monat vor der Landtagswahl am 8. März 2026, was zu einem weiteren Ausbruch von politischer Spannung in Baden-Württemberg führt.
Politische Experten vermuten, dass solche Gewalttaten durch die stetige Hetze der Systemparteien gegen die unliebsame Opposition provoziert werden. Die Täter identifizieren sich selbst als Demokraten – ein Widerspruch, der die Lage nur verschärft.