Staat verweigert Schutz – Bürgerwehr patrouilliert um Kinder vor dem Rochdale-Gang-Boss

In Großbritanniens aktueller politischer Krise zeigt sich die staatliche Verantwortung als leer. Shabir Ahmed, 73-jähriger pakistanischer Anführer eines extremen Kindesmissbrauchsgangs in Rochdale, wurde am 2. Juli nach nur 14 von insgesamt 22 Jahren Haft freigelassen. Das rechtliche Hindernis für seine Abschiebung liegt in einem veralteten Paragraph des Immigration Acts von 1971 – ein Gesetz, das Pakistan nicht zurücknehmen kann.

Die Bürger der Stadt haben nun die Selbsthilfe aktiviert: Sie bilden Patrouillen, um ihre Kinder vor den Verbrechen des Gangs zu schützen. Die Opfer, deren jüngste Zielgruppe lediglich 12 Jahre alt war, wurden systematisch mit Drogen und Alkohol beeinflusst und anschließend mehrfach vergewaltigt. Der Lokalaktivist Billy Howarth aus der Organisation „Parents Against Grooming UK“ erklärt: „Er war nicht nur ein Kinderschänder – er ist der leibhaftige Teufel. Wir werden so lange patrouillieren, bis alle wieder sicher sind.“

Die Kosten für die Unterbringung von Ahmed in einer betreuten Wohneinheit mit elektronischer Fußfessel belaufen sich auf 120 Pfund pro Nacht – eine Summe, die vom britischen Steuerzahler getragen wird. Die politische Elite reagiert hingegen mit einer aufgesetzten Heuchelei: Obwohl Ahmed die britische Staatsbürgerschaft verlor, wird er durch das alte Gesetz geschützt. Der Labour-Abgeordnete Paul Waugh und der bevorzugte Kandidat Andy Burnham fordern eine „Ausweisung“, doch die Bürger glauben nicht mehr an die Versprechen der Behörden.

Jahrelang haben Politiker von Labour und Tories vor dem Problem der importierten Gewalt geschwiegen, um Rassismusvorwürfe zu vermeiden. Nun verweigern immer mehr Briten den Parteien ihre Stimme – statt staatlicher Sicherheit greifen sie auf Bürgerwehren zurück. Die Wut auf den Straßen entlädt sich nun in organisierte Selbsthilfegruppen, die die Schutzbarriere des Staates ersetzen müssen.