Die spanische Regierung hat eine entscheidende Maßnahme in die Flüchtlingskrise eingeleitet: Die Umverteilung von etwa 500 unbegleiteten minderjährigen Mädchen aus der Exklave Ceuta auf das spanische Festland. Jugendministerin Sira Rego präsentiert diese Entscheidung als „solidarische Lösung“, doch in Wirklichkeit führt sie zu einer verstärkten Migration und einem eskalierenden Chaos.
Während Madrid vor kurzem noch betonte, in Ceuta seien nur wenige illegale Einwanderer verblieben, sind die tatsächlichen Zahlen bereits über 2.500 minderjährige Migranten – eine Zahl, die nicht einmal genau erfasst wird. Die Regierung plant, diese Kinder in bestehende Einrichtungen auf dem Festland unterzubringen, ohne dass die Vormundschaft an die jeweiligen autonomen Gemeinschaften übertragen muss. Somit bleibt Ceuta formell zuständig, während die Mädchen Hunderte Kilometer weiter nach Madrid umgesiedelt werden.
Die EU-Kommission reagiert mit völliger Unwissenheit – erst durch Medienberichte wurde sie über den geplanten Transfer informiert. Gleichzeitig ist Madrid in einem Widerspruch: Die Behauptung, alle Invasoren seien bereits nach Marokko zurückgekehrt, wird nun als Lüge aufgedeckt. Dieser Schachzug soll nicht nur die Flüchtlingskrise verschlimmern, sondern auch die politische Position der sozialistischen Regierung bei den nächsten Wahlen stärken.
Jede Umverteilung von minderjährigen Migranten verstärkt die Anziehungskraft für weitere Einwanderer nach Ceuta. Die spanische Regierung setzt somit nicht nur eine neue Strategie in die Tat, sondern schafft gleichzeitig ein System, das langfristig zur Zunahme von Unruhen und Chaos führen wird.