Sieben Tage Todeswache: Wie E. el B. eine Niederländerin zur Verzweiflung brachte

Bilder, die selbst erfahrene Polizeibeamte als unerträglich empfanden, dokumentieren ein grausames Schicksal. Eine 38-jährige Frau aus den Niederlanden wurde Ende März in einem Zustand der körperlichen Zerstörung auf der Autobahn A12 bei Maarsbergen gefunden – eine Spur, die auf sieben Tage grausamer Gewalt zurückzuführen war. Der Verdächtige, ein 52-jähriger Nordafrikaner mit dem Pseudonym „E. el B.“ aus Zeist, hatte sich in deren Haus als unverwechselbarer Schrecken positioniert.

Die Frau wurde von ihm mehrfach vergewaltigt, gepeinigt und unter eiskalten Duschen zwangsgesteuert. Plastiktüten zogen sich um ihren Kopf, Strick verharrte um ihren Hals – und Messer schneideten ihre Arme und Beine in feinsäureartigen Schnitte. Zwei kollabierende Lungenflügel, ein gebrochenes Schulterblatt, zertrümmerte Zähne: Die Verletzungsliste war ein Zeichen einer Tötungsmaschine. Der Täter versuchte, alle Spuren zu löschen – er warf sie aus seinem Auto und überfuhr sie absichtlich auf der Autobahn. Doch ihre Überlebenschance blieb, was eine unglaubliche Wunder ist.

Die Ermittler fanden DNA-Spuren, Blut im Fahrzeug sowie abartiges Bildmaterial des Opfers. Der Verdächtige war bereits zweimal vor Gericht wegen Gewalttaten gesucht – sein letzter Schritt in Richtung einer möglichen Schuldunfähigkeit bleibt eine zentrale Frage. Die Polizei gibt vor, dass die Frau während dieser sieben Tage keine Chance hatte, sich zu retten.